Stiftung Unternehmen Wald

Niedersachsen

Eschensterben - Neupflanzung von Hainbuchen
 

In Niedersachsen am nördlichen Rand der Lüneburger Heide befindet sich die Gemeinde Handeloh. Dort wurde vor einigen Jahren Esche und Ulme auf einem für die Baumarten typischen feuchten Standort gepflanzt. Aufgrund des Eschentriebsterbens, das sich seit rund 10 Jahren über ganz Europa ausbreitet, sind auf dieser Fläche alle Eschen ausgefallen.  Der Verursacher des Eschentriebsterbens, der Pilz »Falsches Weißes Stengelbecherchen« dringt in den Baum ein und unterbricht die Wasserversorgung. Der Baum wird geschwächt und stirbt, auch infolge von Sekundärschädlingen wie dem Hallimasch oder dem Eschenbastkäfer ab. Ein wirksames Mittel zur Bekämpfung des Pilzes ist derzeit nicht vorhanden.

Um die Ausfälle der Esche zu kompensieren und zur Verhinderung eine Ulmenmonokultur, werden im kommenden Herbst/Frühjahr, je nach Witterung die standortgerechte Hainbuche gepflanzt. Der Forstpartner ist die Hamann von Wittkowski Forstverwaltung.

 

 

 

 

 

 


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