Stiftung Unternehmen Wald

Schleswig-Holstein

Borkenkäferbefall und Windwurfläche

Die Sommer 2018 und 2019 waren sehr heiße und trockene Jahre. In Deutschland sind in dieser Zeit rund 200.000 Hektar Wald zerstört worden. Vor allem war und ist die Fichte betroffen, die bei Trockenheit stark durch den Borkenkäfer angegriffen wird und in der Regel auch abstirbt. Hinzu kam im Frühjahr 2018 das Orkantief Friederike, das ebenfalls zu großen Schäden in Fichtenwäldern geführt hat.

Dass die Fichte in tieferen Lagen kaum noch eine Chance hat, ist seit viele Jahren bekannt. Daher werden seit den 90iger Jahren großflächig Fichtenbestände mit Laubbaumarten unterpflanzt, um eine neue Mischwaldgeneration zu bilden. Dieser Waldumbau dauert nach wie vor an und braucht auch seine Zeit. Denn zum einen sind die Flächen immens und zum anderen kann eine Unterpflanzung erst in älteren Beständen stattfinden, da sonst zu wenig Licht auf den Boden gelangt, den die jungen Laubbäume benötigen.

 

Fichtenwald durch Borkenkäfer geschädigt (Symbolbild)
(Symbolbild)

 

Unsere Wiederaufforstungsfläche ist ein solcher Fichtenbestand, der dem Borkenkäfer und dem Orkan auf einer Fläche von 10.000 qm zum Opfer gefallen ist. Nun gilt es, die Fläche mit standortgerechten Baumarten wiederaufzuforsten. Unser Forstpartner ist der Kreis Herzogtum-Lauenburg in Schleswig-Holstein.

 

 

 




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